Zivilfahnder fassen mutmaßliche Taschendiebinnen in Leverkusen
In Leverkusen-Schlebusch haben Zivilfahnder der Polizei Köln zwei mutmaßliche Taschendiebinnen festgenommen. Sie hatten versucht, eine 83-jährige Fußgängerin zu bestehlen.
Taschendiebstahl verhindert
Die Polizei Köln teilt mit, dass Zivilfahnder am Dienstag, den 9. Dezember, in Leverkusen-Schlebusch zwei mutmaßliche Taschendiebinnen festgenommen haben. Die beiden Frauen, eine 21 Jahre alte und eine 46 Jahre alte Frau, wurden auf der Heinrich-Lübke-Straße bei dem Versuch ertappt, eine 83-jährige Fußgängerin zu bestehlen. Die Seniorin war zu diesem Zeitpunkt mit Einkaufstüten und einem kleinen Lederrucksack unterwegs, so die Polizei.
Nach Angaben der Polizei hatten die Beamten die beiden Verdächtigen, die mit tief heruntergezogenen Wollmützen unkenntlich gemacht waren, gegen 12:10 Uhr bemerkt. Sie stiegen unmittelbar hinter der Seniorin an der Bushaltestelle "Kreuzbroicher Straße" aus und folgten ihr unauffällig.
Die Polizei berichtet weiter, dass die jüngere der beiden Frauen ihre Wollmütze über ihre Hand legte und dann in den Rucksack der älteren Dame griff. Währenddessen sicherte die 46 Jahre alte Frau das Geschehen nach hinten ab. Kurz nach der Tat erfolgte die Festnahme der beiden mutmaßlichen Diebinnen.
Die Beamten brachten die Festgenommenen zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Vernehmung ins Polizeipräsidium. Laut Polizei können die bulgarischen Frauen keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen. Sie müssen sich am heutigen Mittwoch, den 10. Dezember, vor einem Haftrichter verantworten.