Rat gibt 6,6 Millionen Euro für Voruntersuchungen an 56 Kölner Schulen frei

Das Kölner Stadtparlament hat umfangreiche Maßnahmen für die Schulsanierung beschlossen. Externe Büros sollen nun den konkreten Sanierungsbedarf ermitteln.

Schulbaumaßnahmen in Köln

Der Rat der Stadt Köln entschied in seiner Sitzung am Dienstag, den 16. Dezember 2025, über mehrere Maßnahmenpakete für den Schulbau. Im Fokus steht die Generalinstandsetzung von 56 städtischen Schulstandorten.

Nach Angaben der Stadt ergaben Standortanalysen aus dem Jahr 2024, dass an all diesen 56 Objekten eine Generalsanierung notwendig ist. Um den konkreten Bedarf genauer zu untersuchen und zu beschreiben, stellte der Rat 6,6 Millionen Euro brutto bereit. Mit diesem Geld beauftragt die Verwaltung externe Fachplanungs- und Sachverständigenbüros, welche weitergehende Voruntersuchungen durchführen und den Bauzustand erfassen.

Die Verwaltung wird auf Grundlage dieser Analysen Umsetzungs- und Finanzierungsvorschläge erarbeiten, die sie bis zum dritten Quartal 2026 vorlegen will. Dabei berücksichtigt sie den konkreten Sanierungsbedarf sowie mögliche zusätzliche Raumbedarfe und prüft auch zukünftige Nutzungskonzepte. Die Stadt verfolgt das Ziel, langfristige Lösungen und Strategien für den Erhalt der Schulstandorte zu schaffen und eine vorausschauende Finanzeinschätzung zu ermöglichen. Insgesamt betreibt die Stadt 291 Schulstandorte.

Darüber hinaus beauftragte der Rat die Kölner Schulbaugesellschaft mbH mit weiteren Aufgaben an fünf anderen Schulstandorten. Sie soll dort Machbarkeitsstudien erstellen und Stufenpläne für energetische Sanierungen ausarbeiten. Konkret geht es dabei um die katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt, die Förderschule Zülpicher Straße, das Berufskolleg am Perlengraben, die Gemeinschaftsgrundschule Adolph-Kolping-Straße und das Maximilian-Kolbe-Gymnasium.

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