Kulturamt stellt Programm für Januar 2026 vor: Jazz, Film und Stadtgeschichte im Fokus

Die Stadt Köln fördert im Januar 2026 eine breite Palette von Kulturveranstaltungen: Vom "WINTERJAZZ"-Festival bis zu Ausstellungen und Vorträgen.

Kulturelles Leben in Köln

Nach Angaben der Stadt Köln bietet das Kulturamt im Januar 2026 ein umfangreiches Programm an Kulturveranstaltungen. Die Stadt fördert zahlreiche Termine, die von Jazz über Dokumentarfilme bis hin zur Kölner Stadtgeschichte reichen.

Ein Höhepunkt ist das "WINTERJAZZ"-Festival, das am 10. Januar 2026 im Stadtgarten und im Club Zimmermanns stattfindet. Dort präsentieren 14 Bands und Projekte ihre Werke auf vier Bühnen. Zum 15-jährigen Jubiläum luden die Veranstalter Jazz-Größen wie Benoît Delbecq und Monika Roscher ein. Sie stellen ihre persönlichen Wunsch-Besetzungen zusammen und führen die Kompositionen gemeinsam mit Kölner Musikerinnen und Musikern auf.

Auch die bildende Kunst und der Dokumentarfilm spielen im Januar eine große Rolle, teilt die Stadt mit. Das Künstlerduo Dan Dryer, bestehend aus Astrid Piethan und Jörg Koslowski, zeigt ab dem 11. Januar die Ausstellung "Update Cologne 2026" in der Michael Horbach Stiftung. Parallel dazu können Interessierte ab dem 15. Januar in der Artothek die großformatigen Gemälde "Down Below" von Cécile Lemper sehen. Zudem diskutieren Filmschaffende am 15. und 16. Januar beim dfi-Symposium "WORK IN PROGRESS" im Filmhaus über die Repräsentation von Arbeit im Dokumentarfilm. Ende Januar blickt das Festival "STRANGER THAN FICTION" auf die Zukunft des Dokumentarfilms.

Das Historische Archiv und das NS-Dokumentationszentrum (NS-DOK) bieten mehrere Vorträge und Diskussionen an. Im Historischen Archiv beleuchten Dr. Daniela Wagner und Irene Franken im Januar die Rolle der Männer in der ersten Frauenbewegung in Köln und das Wirken von Else Falk. Im NS-DOK stellen Gamze Kubaşık und Christine Werner am 15. Januar das Jugendbuch "Unser Schmerz ist unsere Kraft" vor. Es thematisiert die Morde des NSU, wodurch das NS-DOK an den ersten Anschlag in der Probsteigasse am 19. Januar 2001 erinnert. Zudem eröffnet das NS-DOK am 20. Januar die Intervention "Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?", um die bestehende Dauerausstellung kritisch zu kommentieren.

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