Jugendsinfonieorchester konzertiert kostenlos und Film zeigt Lage von LGBTIQA+-Personen in Istanbul
Das Jugendsinfonieorchester tritt kostenlos auf. Die Stadt zeigt zudem einen Film über die Herausforderungen für LGBTIQA+-Personen in der Partnerstadt Istanbul.
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Das Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule (JSO) gibt ein Konzert in der Innenstadt, teilt die Stadt Köln mit. Die rund 70 Musikerinnen und Musiker, die in ihrer Altersklasse zu den besten Instrumentalistinnen und Instrumentalisten Deutschlands zählen, treten am Samstag, den 13. Dezember 2025, um 19 Uhr auf. Hamed Garschi leitet das Orchester, das seit mehr als 40 Jahren als musikalischer Botschafter der Rheinischen Musikschule gilt.
Nach Angaben der Stadt beginnt das JSO sein Konzert im großen Saal der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Unter Krahnenbäumen 87) mit dem ersten Satz aus der achten Sinfonie von Franz Schubert, bekannt als "Die Unvollendete". Anschließend musiziert der 21-jährige Hanbeen Jang, ein mehrfacher Preisträger aus Seoul, gemeinsam mit dem JSO Peter Iljitsch Tschaikowskys "Pezzo capriccioso". Er gehört zur studienvorbereitenden Ausbildung für besonders talentierten Nachwuchs der Rheinischen Musikschule.
Im weiteren Programm spielen die Musikerinnen und Musiker das märchenhafte Stück "Ma Mère l’Oye" von Maurice Ravel. Zum Abschluss erklingt die sinfonische Dichtung "Die Mittagshexe" von Antonín Dvořák mit vollem Orchester-Sound. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei
Die Stadt Köln veranstaltet zudem einen Filmabend über die Herausforderungen und die Situation von LGBTIQA+-Personen in Istanbul.
Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, um 19 Uhr, läuft im Filmhaus Köln (Maybachstraße 111) der Film "Crossing – Auf der Suche nach Tekla". Der Film handelt von einer pensionierten Lehrerin, die in Istanbul ihre transgeschlechtliche Nichte Tekla sucht. Der Filmabend ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Köln mit dem Verein "Neue Medien e.V.". Er findet im Rahmen des Austauschprogramms "Sister Cities Stand Together – LGBTI Rights are Human Rights" statt. Dabei sind Aktivistinnen und Aktivisten aus Kölns Partnerstädten in der Domstadt zu Gast, so die Stadt in ihrer Mitteilung.
Nach der Filmvorführung führen die Veranstaltenden ein Gespräch mit dem Publikum. Köln und Istanbul sind seit 1997 Partnerstädte. Der Eintritt kostet 9 Euro.